Fly away
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Das Leid der Schmerzen. Und das Leid als Freundin

Ich fühle mich wie ein abgetragenes Kleidungsstück, das sich langsam auflöst und in das Nichts verschwindet. Abgetragen, abgenutzt, zerstört.. voll mit Löchern und Rissen. Wegwerfbereit und nicht mehr nutzbar. Bereit in die Tonne zu werfen und nie wieder rausholbar. Ja so fühle ich mich. Abgenutzt, leer und kalt. Mein Freund interessiert es nicht mehr was ich denke oder wie ich mich fühle. Er ist nur noch daran interessiert wann und ob die Miete überhaupt noch überwiesen wird. Daran wann seine nächste Sitzung bei seinen Schlampen auf xhamster.de sein wird. Und daran das er wohl oder übel ein sehr großer Versager ist und es nicht auf die Reihe bekommt, sich und seine Famiele. Ja genau er hat eine Familie. "WIR"... uns zu versorgen. Aber mir die gesamte Schuld überlässt in nicht zu unterstützen. Nämlich in dem Sinne, während er versucht das Geld aufzutreiben - Ich die Wohnung putze, IHM und seinem Scheiss hinterher räume. IHN ertragen. Seine LAUNEN und seine Behandlungen mir gegenüber als wäre niemals etwas. Aber .... ich kann nicht mehr.. Wenn ich frage, ob es an mir liegt wird sofort mit der Hand abgewährt und mit Nein beantwortet. Wenn ich nachhake bekomme ich noch eine Freche Antwort hinterher. Zack! Super. Ich fragte ihn ob er mich überhaupt noch "Liebe"... Wusste er nicht. Schaute auf den Boden dabei. Er hat mich lieb. Und ist der festen Überzeugung das reiche ... mir aus. Um ehrlich zu sein, regt es mich derzeit richtig auf... Er lässt mich seit bald Acht Monaten in den Seilen hängen, es gibt keine Zärtlichkeiten, keine Umarmung oder gar liebe Worte. Kein Kuss, und erst recht kein Sex. Da soll ich nicht ausflippen? Wir leben doch nur noch nebenher. Und nein das ist nicht der übliche "Alltag" das ist die Hölle. Wenn ich keine Liebe haben wollte, hätte ich mich einfach in meine damalige Kindheit zurück versetzen könne. Käme auf das gleiche heraus. Fehlen nur noch die täglichen Schläge und die täglichen Anfeindungen. Ich muss mich damit abfinden, das diese Beziehung einfach keine Zukunft hat. Das mein Kämpfen zu nichts führt. Er zerstört mich mit seinem Handeln und mit seinen Worten mir gegenüber. Mit jedem Tag mehr, kommen weitere Schnitte auf meinem Arm hinzu. Mit jedem Tag mehr, kommen weitere Narben auf meine Seele. Sie ist schon viel vernarbt. Aber... es macht mir ja nichts aus. *sarkasmus* Ja, ich schneide mich sogar gerne in mein eigenes Fleisch, um zu sehen ob ich noch Lebe oder es doch nur ein Traum ist aus dem ich endlich erwachen will!!! Und wenn ich so dahin blute, bemerkte ich das es das !!! dass einzige Gefühl ist was ich in meiner jetzigen Beziehung zu spüren bekomme. Nämlich "SCHMERZ"... Er begleitet mich egal wo hin. Und egal wo ich bin, er ist da. Es ist egal ob es mir in dem Moment gut geht, der Schmerz wirft mich zu Boden und tritt nochmals ordentlich nach. Und obwohl ich auf den Boden liege, die Kraft nicht mehr besitze aufzustehen, kommt der nächste tritt. So ist das. Schmerz! Schmerz mit Liebe verbunden, beides mit dem Blut und den täglichen Schnitten verbunden.. Geile Kombination oder? Anders sollte es garnicht laufen. Und irgendwann hat er es geschafft das ich mich so Schneide das ich ganz und gar gehe. Vielleicht möchte er das ja auch. Das ich endlich meinen Arsch bewege und mich verpisse. Aus seinem ranzigen Leben. Aus seinem ranzigen langweiligen Leben! Er hätte es nicht anders verdient. Kann er sich mit seinen Schlampen auf xhamster schön weiter amüsieren. Aber mein lachen und meine Herzigkeit ihm gegenüber, wird ihm sein Kopf kosten. Seine Gedanken, seine Gefühle.. Ich wünschte er könnte das fühlen, was ich fühle.. NICHTS! Kein Gefühl der Welt kann es beschreiben wie ich mich fühle.. NICHTS Er macht mich kaputt. Ich denke an die Zeit davor, als wir uns kennen lernten. Es war alles so toll. Ich glaube, ich habe die Rosarote Brille abgesetzt um zu sehen wie es wirklich aussieht. Wir hatten soviel Spaß miteinander, egal welches Wetter mal war, wir konnten uns anlachen. Über alles sprechen und darüber diskutieren ohne uns die Haare gegenseitig vom anderen zu zerren. Oder uns fertig zu machen. Aber jetzt? Dieses Unwetter zieht sich in die Länge. Es hört nicht auf zu Regnen und zu Donnern. Ob nun die Sonne draussen wirklich scheint oder nicht. Iwoher kommt doch immer ein Grummeln. Weiter oben schrieb ich, das mir die Zärtlichkeiten fehlen. ... Auch diese waren mal anders. Die allgemeine Liebe war anders,... Oder bin ich das, die sich verändert hat? ich fühle mich nicht verändert. (...) Meine Gedanken sind die gleichen wie vorher. Mein Handeln. ICH! Und iwie doch fühle ich mich Schuldig an dieser Misere. Ich allein. Dafür muss ich mich bestrafen! Dafür das ich atme, das ich denke.. das ich lebe. Meine Mutter hätte mich damals tot prügeln sollen! Man hätte mich in der Schule tot prügeln sollen. Der Stiefväter hätte härter schlagen sollen! Oder der Zug hätte mich erwischen sollen! Als wir in Kindertagen immer über die Schienen gesprungen sind, kurz bevor der Zug drüber fuhr. Ich hätte mir den Arm besser aufschneiden sollen... Dann wäre ich nun nicht hier... Mein "Freund" nicht.. die Kinder darin nicht.. Und alle wären Glücklicher als jetzt. Denn... ICH BIN ES NICHT! ICH BIN HIER NICHT GLÜCKLICH! GERADE NICHT GLÜCKLICH... ES IST DOCH SOOOO SCHEISSEGAL WIE OFT ICH DAS IHM SAGE, WIE OFT ICH ES MIR SELBST SAGE... es verändert sich doch sowiso nicht. Nur mit meinem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung. Und dann seh ich ihn so oder so. Wegen der gemeinsamen Tochter. Super Sache. Aber warum nicht, das mein Herz in tausend Stücke bricht ist ja nicht so schlimm. Ist nunmal blöd gelaufen das ich Ich bin. Das es mich gibt. Ich komm damit ja klar wie es ist. "NEIN" ICH HABE DAMIT KLAR ZU KOMMEN! Und wenn nicht? Interessiert keinen. Wie immer.. Ich fühle mich so eingeschlossen in mich selbst. Und der Schlüssel liegt vergraben bei den Toten.

Nachtrag:


Für mich persönlich, ist diese Beziehung beendet wenn er nicht endlich von selbst aufwacht. Ich gebe ihm kein Ulitmatum. Aber für mich.
9.4.12 22:45
 


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